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Chronik

Besuch bei einer lieben Freundin – Oktober 2014

Bevor Monika Stähler in ihrem neuen Zuhause bei uns im Senioren-Zentrum St. Georg in Limburg einzog, verbrachte sie ein paar Tage in Kurzzeitpflege im Katharina-Kasper-Haus. Dort hatte sie sich direkt blendend mit den beiden Mengerskirchner Seniorinnen Anni Brück und Ingeborg Haase verstanden.

Von Anfang an hatten sich die drei Damen viel zu erzählen und auch noch nach Frau Stählers Umzug ins St. Georg liefen die Drähte heiß. Regelmäßig sprachen die drei per Telefon miteinander und der Wunsch nach einem Treffen wurde immer lauter.

In der letzten Woche war es nun so weit: Mit ihrer Betreuerin Petra Buckard machten Frau Brück und Frau Haase bei herrlichem Herbstwetter einen Ausflug in die Domstadt um die liebe Freundin zu besuchen.

War das eine Freude für die drei Damen! Der gemeinsame Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und angeregtem Geplauder verging wie im Nu und das nächste Treffen soll schon bald wieder sein.

Alle freuen sich mit Frau Stähler, Frau Brück und Frau Haase – denn es ist schön, auch noch im hohen Alter liebe neue Freundinnen zu finden!

Stricken lernen wie bei Oma – Oktober 2014

Häkeln und Stricken liegen wieder voll im Trend und Begriffe wie Nadelspiel, Maschenprobe und Zählmuster sind in aller Munde. Doch heutzutage leben in den wenigsten Familie mehrere Generationen unter einem Dach und Handarbeitsfertigkeiten werden nicht mehr wie von selbst von den Großmüttern erlernt.

Bei uns in St. Georg geht es aber sehr familiär zu. Unsere Seniorinnen treffen sich immer dienstagnachmittags mit unseren Praktikantinnen zum Handarbeiten und dann bringen die rüstigen Damen den jungen Mädchen die Tricks und Kniffe bei, die sie selbst schon seit ihrer Jugend beherrschen.

Dann heißt es mit einem Augenzwinkern “Zwei rechts, zwei links, zwei fallenlassen“ – zusammen wird gehäkelt und gestrickt, geplaudert und gelacht.

„O´zapft is“ in St.Georg – Oktober 2014

Auf den Herbst freuen wir uns in St. Georg immer besonders, denn dann findet unser beliebtes Oktoberfest statt – immer wieder ein Highlight im Jahreslauf der Feste! In der vergangenen Woche war es wieder so weit.

Nicht nur verwöhnte uns unser Küchenteam gekonnt mit leckeren bayrischen Schmankerln wie Schweinshaxe und Kaiserschmarren.

Unser großer Saal war außerdem liebevoll blau-weiß geschmückt und mit unseren Freunden und Nachbarn aus dem Betreuten Wohnen und der Schwestereinrichtung „ Haus Lahnblick“ in Villmar bis zum letzten Platz besetzt.

Höhepunkt unserer „Wiesn“ jedoch war der freudig herbeigesehnte Auftritt der Wolpertinger Buam. Ralf Neumann und seine Freunde brachten – wie jedes Jahr wieder – mit ihrem Alpenrock aus dem Westerwald den ganzen Saal zum Brodeln.

Bewohner, Gäste und das gesamte Team von St.Georg sangen und schunkelten gemeinsam mit den Wolpertingern – das war ein richtig zünftiger Nachmittag, fast wie in Bayern!

„Zeitungen bauen Brücken“ – Schüler lesen für Senioren – Oktober 2014

Zwischen St. Georg und der Limburger Astrid-Lindgren-Schule besteht schon seit Langem eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nun haben wir gemeinsam das neue Projekt „Zeitungen bauen Brücken“ gestartet.

Einmal wöchentlich besuchen uns sechs Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, einer Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, und treffen sich mit unseren Bewohnern aus den betreuten Gruppen.

Dort lesen die Jugendlichen unseren Seniorinnen und Senioren aus den aktuellen Tageszeitungen vor und verbringen Zeit miteinander. Dabei entwickelt sich so mancher gemütliche Plausch und die gemeinsam verbrachte Zeit ist für Jung & Alt eine echte Bereicherung.

Lernen Sie unsere Hauswirtschaftsleiterin kennen – September 2014

Liebe Bewohnerinnen und liebe Bewohner,

mein Name ist Birsen Bütün. Ich bin 29 Jahre alt, wohne in Hundsangen und möchte mich Ihnen gerne vorstellen.

Seit dem Jahr 2000 bin ich in der Unternehmensgruppe Hildegard von Bingen beschäftigt. Zuerst habe ich als Aushilfe im Pflegeheim Hildegard von Bingen in Wallmerod gearbeitet. Dort habe ich dann die Ausbildung zur Hauswirtschafterin begonnen und erfolgreich beendet.

Nach meiner Ausbildung war ich in der Küche im Katharina-Kasper-Haus in Mengerskirchen beschäftigt und danach wieder im Haus Hildegard von Bingen in Wallmerod als Hausdame. Seit ca. zweieinhalb Jahren arbeitete ich hier in Limburg als Küchenleitung.

Seit Juli 2014 leite ich nun das gesamte Team der Hauswirtschaft von St. Georg und freue mich sehr über diese neue Herausforderung. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie und meinem kleinen Neffen. Ich gehe gern spazieren und lese viel.

Gerne stehe ich jederzeit für Ihre Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Wünsche zur Verfügung.

Herzliche Grüße, Ihre Birsen Bütün

Neu gestalteter Raum für Kosmetik und Fußpflege – September 2014

Schon seit einigen Wochen gibt es einen neuen Service für unsere Seniorinnen und Senioren.

Die Mitarbeiter des benachbarten Friseurstudios LifeStyle 1 holen die Bewohner zu den zuvor vereinbarten Terminen ab zum Waschen-Schneiden-Föhnen, einer Dauerwelle oder einer neuen Tönung – ganz wie gewünscht!

Nach dem Frisieren und mit neuem Glanz versehen, werden die Seniorinnen und Senioren auch wieder in die einzelnen Wohnbereiche nachhause gebracht.

Unser Frisierstübchen im Erdgeschoss ist dadurch frei geworden. Mit frischen Ideen und Freude am Dekorieren wurde der Raum in Zusammenarbeit mit unserer Fußpflegerin Gaby Schön umgestaltet.

Vielen Dank dafür an die fleißigen Helfer! In unserer kleinen, neuen „Wellness-Oase“ bietet unser Betreuungsteam nun die wöchentliche Kosmetikstunde an und verwöhnt dort St.Georgs Bewohner.

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St. Georg präsentiert stolz neuen Namen und neues Logo – September 2014

St. Georg und die vier Schwestereinrichtungen in Wallmerod, Villmar, Mengerskirchen und Niedernhausen gehören schon seit 2013 zur Gruppe der Hildegard von Bingen – Seniorenzentren und haben nun zusammen mit den namensgebenden Häusern in Koblenz, Trier, Ulmen und Mainz-Laubenheim ein neues Logo bekommen.

Während beim Ausheben des Erdreichs und dem Gießen des Fundaments für unser neues Schild im Eingangsbereich vor Wochen noch brütende Hitze geherrscht hatte und bei unseren Haustechnikern Oliver Schmidt und Lothar Lorch so mancher Schweißtropfen lief, so regnete es beim Aufstellen des Schildes in Strömen.

Aber Teamwork wird bei uns großgeschrieben und so packten auch Einrichtungsleiter Frank Lückerath, Fahrer Thomas Schmidt und Altenpfleger Stefan Dörfl mit an. Mit vereinten Kräften wurde die große bedruckte Glasscheibe auf den Sockel gehoben und montiert.

Nun glänzt das Schild an unserem Eingang am WERKStadt-Kreisel in modernem Design und mit neuem Logo, weist Besuchern den Weg und heißt sie herzlich bei uns willkommen.

Hilde und Reinhold May feiern Eiserne Hochzeit – September 2014

Seiner Schwester verdankt es Reinhold May, dass er im Juni 1942 über sie die Heistenbacherin Hilde, die Frau seines Lebens, kennenlernte. Eine Einladung führte die jungen Leute in Sulzbach, Reinholds Wohnort bei Nassau, zusammen.

Man fand sich gegenseitig sehr sympathisch, aber es sollte noch viel Zeit bis zu einem nächsten Wiedersehen vergehen, denn der junge Reinhold May hatte sich freiwillig zur Marine gemeldet und wurde einberufen.

Ein reger Briefkontakt hielt die Flamme der Liebe aufrecht. Erst im März 1943 kam es bei einem kurzen Heimaturlaub zu einem erneuten Treffen. Die Zeiten waren nicht rosig für das junge Liebespaar und forderten viel Geduld ein: Vier Jahre lang bis Oktober 1948 geriet Reinhold in Kriegsgefangenschaft.

Am 5. März 1949 war es dann endlich soweit, Hilde und Reinhold verlobten sich. Die Hochzeit folgte ein halbes Jahr später am 3. September 1949 in der Kirche St. Peter in Heistenbach und im Jahr 1950 kam ihr erster Sohn Werner zur Welt, vier Jahre später sein kleiner Bruder Dietmar.

Der frischgebackene Vater Reinhold stieg in den landwirtschaftlichen Betrieb von Hildes Eltern in Heistenbach ein, nachdem ihr Vater einen Unfall erlitten hatte und Hilfe erforderlich wurde. Ein Schicksal, in das sich Reinhold May gerne fügte.

Das Jubelpaar schaut nach 65 Ehejahren, die ihnen auch vier Enkel und vier Urenkel beschert haben, gerne auf die alten Zeiten zurück – unabhängig davon wie entbehrungsreich sie waren.

Heute sind die beiden 90- bzw. 89-jährigen Jubilare froh, ein glückliches Familienleben genießen zu können und im Limburger Senioren-Zentrum St. Georg am WERKStadt-Kreisel ein neues Zuhause gefunden zu haben.

Dort feierte man mit allen Bewohnern das wichtige Ereignis im großen Saal bei leckerem Kuchen und stimmte zu Ehren des Jubelpaars ein Ständchen an.

Gefragt nach dem Geheimrezept für ihre lange und glückliche Ehe waren sich beide sofort einig: immer Achtung für den Partner haben, einander helfen und viel gemeinsame Arbeit an der frischen Luft!

Das Eiserne Hochzeitspaar Hilde und Reinhold May mit der Pflegedienstleiterin Simone Lückerath, Einrichtungsleiter Frank Lückerath sowie Christa Kimmel, Susanne Schmidt und Brigitte Buchholz-Schaak, die das Jubiläumsfest sehr liebevoll vorbereitet hatte.

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