Marco Collet wird Regionalbetreuer der Hildegard von Bingen-Gruppe

 

Am 1. Januar 2016 wurde Marco Collet zum neuen Regionalbetreuer der Hildegard von Bingen-Gruppe berufen. Hand in Hand mit dem Prokuristen Frank Lückerath betreut Marco Collet nun die linksrheinisch gelegenen Häuser der Gruppe in Ulmen (Eifel), Mainz und Koblenz. Seit vielen Jahren ist er schon für die Hildegard von Bingen-Gruppe tätig: als Einrichtungsleiter in Trier sowie in Mainz-Laubenheim. Gerade das Senioren-Zentrum in Mainz ist ihm sehr ans Herz gewachsen, da er es fast vom ersten Tag an mit aufgebaut hat. Von nun an warten hausübergreifende Aufgaben auf ihn. Er wird der Ansprechpartner für die Einrichtungsleiter der von ihm betreuten Senioren-Zentren sein und die Gruppe so weiter auf ihrem Weg nach vorne bringen. Zusammen mit den Teams der einzelnen Häuser wird er die hohe Pflegequalität, für die die Häuser der Hildegard von Bingen-Häuser bekannt sind, noch weiter ausbauen. Marco Collet ist dabei der intensive Austausch sehr wichtig. „Jeder kann vom anderen lernen, wenn man im Gespräch bleibt. Jeder Einzelne hat Erfahrungen, die der Kollege eventuell nicht hat. Ich möchte dafür sorgen, dass alle in der Gruppe denselben Wissensstand haben und dasselbe hohe Niveau in der Pflege.“

 

Marco Collet freut sich auf seine neue Aufgabe, die er als Unterstützung der Einrichtungsleiter versteht. Mit ihnen zusammen will er weiter an Strukturen und Prozessen arbeiten, die die Altenpflege und Seniorenbetreuung noch besser machen. „Das Profil des Einrichtungsleiters und die Anforderungen an ihn haben sich im Laufe der letzten Jahre stark gewandelt. Er ist nicht mehr der ‚Heimleiter‘ von früher, der durch die Wohnbereiche ging und dabei bereits alle Abläufe kontrollieren konnte. Heutzutage ist der Einrichtungsleiter ein Manager. Der Gesetzgeber schreibt z. B. ein Mehr an Dokumentation vor. Und mehr als früher ist die strategische Weitsicht gefragt, um die Ansprüche der Bewohner an ihr neues Zuhause schon frühzeitig vorauszusehen und dieses Angebot dann auch zu schaffen.“

Bei diesen mannigfaltigen Aufgaben in den Bereichen Finanz, Personal und  Marketing steht Marco Collet den Kollegen von nun an zur Seite. „Das Ziel allen Handelns ist die Zufriedenheit unserer  Bewohner – und auf diesem Weg müssen wir alle Mitarbeiter mitnehmen, denn sie sind das Rückgrat unserer Gruppe“, sagt er. Die Mitarbeiterzufriedenheit ist für  Marco Collet nicht nur eine leere Formel, sondern ein wichtiger Indikator für die Qualität des Hauses. „Nur zufriedene Mitarbeiter ergeben zufriedene Bewohner“ – davon ist der neue Regionalleiter überzeugt. Besonders stolz ist er auf die gute Note, die die Mitarbeiter „seines“  letzten Hauses „Laubenheimer Ried“ in Mainz ihrem Arbeitgeber attestiert haben. Die positive Stimmung unter den Mitarbeitern übertrage sich auf die Stimmung aller, erklärt Marco Collet. Deshalb würde er auch sofort seine pflegebedürftigen Familienangehörigen in den Hildegard von Bingen-Häusern unterbringen. „Hier ist der Mensch noch Mensch – und kein Patient“, das gefällt ihm ebenso wie das übergeordnete Pflegeverständnis. „Selbstbestimmung, Selbständigkeit und Geborgenheit stehen bei uns ganz oben und das schätze ich auch persönlich sehr.“  

Welchen Wunsch hat Marco Collet für seine Tätigkeit? „Ich würde mir Aufmerksamkeit und Respekt für die stationäre Pflege wünschen. Auch wenn der Gesetzgeber meiner Ansicht nach zu Unrecht der Pflege zu Hause grundsätzlich Vorrang gibt, so sehe ich doch riesengroße, exklusive Vorteile, die die stationäre Pflege im Gegensatz zur häuslichen hat: die Geselligkeit des Wohnbereichs, die Rund-um-die-Uhr-Versorgung sowie die vielen Angebote zur körperlichen und mentalen Mobilisierung.“ Diese Vorteile in die Öffentlichkeit zu tragen, sieht Marco Collet auch als seine zukünftige Aufgabe an.

„Authentisch, dialogorientiert, sozialkompetent“ – so beschreibt Marco Collet den Anspruch an sich selbst, mit dem er schon in seiner Funktion als Einrichtungsleiter am besten gefahren sei. „Eine gute Zusammenarbeit ist die Basis jeden Erfolgs“, findet er. „Ob beim Ausfüllen dieser neuen Stabsaufgabe oder beim Führen einer Einrichtung – es geht immer darum, aus einem Haus aus Stein und Beton ein ‚Herzenshaus‘ zu machen. Das Leben, das einzieht, wird von den Menschen und ihrem Miteinander erzeugt.“

Apropos „Herzenshaus“: Marco Collet saniert gerade zusammen mit seiner Ehefrau, die ebenfalls in der Pflege tätig ist, ein Haus mit nachhaltigen, biologischen Baustoffen. Als Ausgleich zum Beruf, den er als Berufung begreift, wandert er gerne mit dem Familienhund durch die nahegelegenen Felder.  Eine gute Vorbereitung für einen Traum der Collets: die letzten 100 Kilometer des Jakobswegs eines Tages zu Fuß zu gehen!

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Schlüsselübergabe

Marco Collet übergibt symbolisch den Schlüssel an seine Nachfolgerin Nazila Möller, die von nun an die Einrichtungsleitung des Hauses Laubenheimer Ried übernimmt. Marco Collet ist nun gruppenweit als Regionalbetreuer tätig.